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Tour 1035 - Racherin

Kärnten Hohe Tauern Glocknergruppe Tauernhauptkamm

Bergtour Route Knappenkaser - Albitzer - S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 980 Tage 1 Verhältnisse sommerlich, Gipfelbereich in Wolken

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
[4]
3093 2120 980 2:30 G1 428 3150 3

Anstieg

Bei der Talkerbe oberhalb der Almhütte in den Albitzen.

 

Großglockner

Blick beim Abstieg auf die um das kleine Schwerteckkees stehenden Schwertkopf, Schwerteck und Kellerskopf (links). Rechts steht der Großglockner, unten findet man den Margaritzenstausee.

 

Karlkamp

Nahe beim Ausgangspunkt:
Die Schobergruppe im Süden über dem Mölltal mit dem Karlkamp (3114m) und dem kleinen Seekampkees,
der Großglockner im Westen.

Großglockner

 

Roter Knopf

Wieder nahe am Ausgangspunkt: Blick ins Gößnitztal gegenüber zum Roten Knopf.

 


Racherin

Die Racherin aus Nordwesten.

 

Racherin

Gesamtansicht aus Südwesten vom Vorderen Leiterkopf.

Anfahrt - aus Norden vom Pinzgau über Bruck, aus Süden vom Mölltal über Heiligenblut - auf der Großglockner-Hochalpenstraße (mautpflichtig) zur Stichstraße Richtung Franz-Josefs-Höhe. P nach dem Gasthaus Schöneck, 1950m, zwischen Michlbach-Wasserfall und Knappenkaser auf etwa 2120m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P zunächst durch steile Grashänge nordostwärts höher und bald über den wenig eingekerbten Michlbach hinweg in Richtung Wiesenkuppe P 2232 (AV-Karte). Darauf NNO-wärts über einen Wiesenrücken hinauf in die Weiden der Albitzer (auch Albitzen) wo man bei 2413m auf eine kleine Almhütte stößt (1:10). Die Richtung haltend weiter höher bis man in das markante Trockentälchen gelangt, das vor dem Südwestgrat verläuft (s. oberes Bild). Dieser Talkerbe zwischen 2500m und 2700m folgend in zunehmend feinem Geröll und Schutt weiter empor. Darüber weitet sich die Kerbe zu einer weiten Schuttmulde, in der man linksseitig deutlichere Steigspuren findet. Ihnen nach, zunehmend steiler und mühsamer, auf einen deutlicheren Talabsatz bei etwa 2900m hinauf, links überragt von der Albitzenspitz. Darüber breitet sich die weite, oberste Gipfelabdachung aus. Hier beliebig über Schutt und feines Geröll zum schmal auslaufenden Gipfel. An der Gipfelsteindaube mit kleinem Behelfskreuz steht man nach 1:20.
Abstieg zum P auf dem Anstiegswege in sehr zügigen 1:10 wegen zunehmend unsicherem Wetter.

  • Die Tour führt durch den landschaftlich großartigen .
  • Tour auf einen ganz einsamen Gipfel. Die gesamte Tour ist weglos und bar jeglicher Markierungen. Nur in der Schuttmulde vor der Gipfelabdachung finden sich touristische Steigspuren, alles spärliche Übrige erweist sich lediglich als Viehwechsel. Unterhalb der winzigen Almhütte steigt man durch steilste Grashänge, die augenscheinlich nicht mehr mit Weidevieh bestoßen werden und das Gras daher Wadenhöhe erreichen kann, darüber passiert man etwas flachere, mit Graspolstern durchsetzte Schutthänge, ehe es wieder deutlich steiler durch eine reine Schuttmulde geht. Der teils sehr feine Schutt, so sehr er den Anstieg hemmt, so gewährt er zügigste und ungemein angenehme Abfahrten fast wie bei Schneeauflage.
  • Von einer Begehung bei Regennässe oder Neuschnee ist wegen der äußerst steilen und nicht beweideten Grashänge im unteren Abschnitt unbedingt abzuraten. Diese Grashänge nehmen gleich bleibend steil die gesamte Breite der gewaltigen Gipfelflanke entlang der Stichstraße ein.
  • Die Tour begann mit einem zusätzlich knapp einstündigen Verhauer nördlich des Knappenkaser am Ansatz des Südgrates des Albitzenkopf auf etwa 2320m in abschüssigen Plattenfluchten bei der vergeblichen Suche nach verwachsenen Pfaden.
  • Vom Gipfel kann man noch den weit südöstlich vorgeschobenen, allerdings kaum herausgehobenen Wasserradkopf (3032m) über den flachen, weitgehend plattigen Verbindungsgrat (Stellen I) gewinnen. Das auffällige Gipfelkreuz ist in 0:30 erreicht. Für den Abstieg muss man jedoch zurück zur Racherin.
  • Tour alleine begangen.
  • Einfache Wegstrecke (2.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

     

 

   

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