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Tour 1025 - Grintovec

Slowenien / Slovenija Steiner Alpen / Kamniške Alpe

Bergtour Route Suhadolnik - Cojzova koča - S-Rücken Gesamtaufstiegshöhe (m) 1680 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich heiß

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2558 880 1680 3:55 BW2 1706 53000 1

Auf dem Hüttenweg

Auf dem südlichen Hüttenweg.

Jezerska Kočna und Grintovec

Jezerska Kočna (links) und Grintovec (rechts), dazwischen das Kar Dolci.

 

Cojzova koča

An der Cojzova koča.

 

Am Kokrsko sedlo

Blick am Sattel Kokrsko sedlo neben der Hütte gegen Osten über das oberste Tal der Feistritz / Kamniška Bistrica.

 

Südrücken

Der Südrücken.

 

Jezerska Kočna

Am Gipfel angekommen: Der westliche Nachbar Jezerska Kočna, 2539m, davor die Karmulde Dolci.

 

Gipfelpanorama im Norden

Gipfelpanorama im Norden mit Hochobir (links hinten) und Seebergsattel (Bildmitte). Dazwischen liegt der Kärntner Storschitz, 1759m. Rechts vor dem Sattel findet man Malinschek, 1623m, und Goli vrh, 1787m.

 

Skuta

Im Nordosten steht die Skuta, 2532m. In der Mitte findet man den Dolgi hrbet, 2473m, links darunter das Joch Mlinarsko sedlo, 2334m.

 

Skuta und Planjava

Skuta und Planjava, 2394m (links dahinter das Spitze Horn der Ojstrica, 2350m, rechts darunter die breite Kuppe der Brana, 2252m).

 

Südrücken

Rückblick auf den breiten Südrücken des Grintovec, darüber ragt der Kalški greben, 2224m, auf. Am Horizont breitet sich das Becken um Ljubljana aus.

 

Rückkehr zur Hütte

Bei der Rückkehr zur Hütte.

 


 

Češka koča

Die Češka koča vor der Nordwand des Grintovec, berührt bei der abgebrochenen Tour 1017.

Anfahrt, aus Norden vom Seebergsattel / Jezerski vrh über Jezersko, aus Süden von Krainburg / Kranj über Preddvor, ins mittlere Kanker- / Kokra-Tal. 8 km nördlich von Preddvor an sehr unauffälligem Abzweig ostwärts auf gut befestigter Schotterpiste zum Hof Suhadolnik (901m) hinauf. Großer P wenig unterhalb im Wald auf etwa 880m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P, am Hof über Almwiesen vorbei, führt der gewundene Fahrweg ostwärts tiefer ins Tal Suhi dol wieder in dichten Wald hinein. Die größere, südwärts fortziehende Wegschleife kann man auf markiertem Waldsteig abkürzen. Auf der Forststraße zurückgekehrt ist nach 0:30 eine Weggabel erreicht. Von den zwei hier weiterführenden Hüttenwegen zur "Cojzova koča" ist der rechts, südlicher abzweigende etwas einfacher. Auf diesem im sehr dichten Laubwald länger stetig ansteigend  gelangt man schließlich an den Fuß des hohen Felsgemäuers des Kalški greben. Nun in einem schluchtartigen Tobel über größere Felsblöcke höher und dann links auf einen steilen, bewaldeten Felssporn. Über diesen auf gewundenem Wurzelpfad noch ein gutes Stück höher ehe es in längerer Querung im teils enorm steilen Wald hoch über Felsabbrüchen nach Nordosten geht (s. erstes Bild). Nachdem man den von links steil heraufziehenden nördlicheren Hüttenweg passiert hat, gelangt man in die hinterste Talkerbe des Suhi dol, überschreitet dort ein Trockenbett und folgt dem hier wenig ansteigenden Pfad durch lichtes Strauchwerk. Nach dem Abzweig Richtung "Dolci" bzw. "Jezerska Kočna", den man links liegen lässt, geht es auf zunehmend steilerem Schuttsteig zwischen sich lichtenden Latschen und Sträuchern an die in einem markanten Felsjoch, dem Kokrsko sedlo gelegene Hütte Cojzova koča auf 1799m empor (1:30).
An der Hütte links, dem markierten Pfad zum Grintovec folgend, geht es zunächst einen begrünten Sporn hinauf. Darauf in weitem Bogen links in die Flanke hinaus und flach durch ein Kar. Gegenüber leitet eine begrünte Rampe rasch höher auf die Westseite des Südrückens. Hier (den Abzweig Richtung "Dolci" lässt man links liegen) über eine gewaltige, kahle und teils schuttbeladene Schrofenabdachung in gleichmäßiger Steigung zum höchsten Punkt, der mit einer Panoramatafel geschmückt ist (1:55).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zur Hütte zurück in 1:35, zum P in 1:50.

  • Der Grintovec (dt.: der Grimmige) ist der höchste Berg in den Steiner Alpen. Den nächst höheren Geländepunkt findet man erst in den Julischen Alpen nahe des Triglav.
  • Sehr lohnend ist insbesondere der Anstieg zur Hütte im Bereich der extrem steilen Waldhänge. Auf dem ausgedehnten, schuttbeladenen Südrücken des Grintovec findet man sich sehr der Sonne ausgesetzt.
  • Heilung der unvollendeten Tour 1017 auf Klettersteig durch die Nordwand, die mangels Pickel vor einer Schneerinne ihr Ende fand. Dieser Klettersteig (I-II, Kategorie B), der Frischaufweg, führt meist gut gesichert über etliche Bänder und kleine Kamine durch die östliche Nordwand des Grintovec zum Joch  Mlinarsko sedlo auf 2334m. Von dort weiter auf dem Nordostgrat (Gehgelände, I-II und gesicherte Passagen) zu einer Weggabelung, die letzten Meter ziehen steil am Nordsporn empor zum Gipfel des Grintovec.
    Anfahrt auf der Seebergstraße (B 82) über Bad Eisenkappl zum Seebergsattel. Auf der slowenischen Seite hinab bis kurz vor Jezersko und bei einem Campingplatz südostwärts Richtung "Češka koča" haltend ins Tal Ravenska Kočna bis zu einem kleinen Parkplatz auf 969m. Der folgende Hüttenanstieg führt auch hier durch extrem beeindruckend steilen Wald.
  • Die Gebirgsgruppe wird nach der südlich vorgelagerten Kleinstadt Stein (slowen.: Kamnik) oder dem nordöstlich eingeschnittenen Flüsschen Savinja benannt, daher im Slowenischen Kamniške Alpe oder Savinjske Alpe.
  • Alternative Schreibweise: Grintavec.
  • Einfache Wegstrecke (6.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Gesamtansicht aus Norden vom Hochobir: Links Skuta und der flache Dolgi hrbet, in der Mitte die Pyramide des Grintovec, rechts die Jezerska Kočna.

Steiner Alpen von Norden

Gesamtansicht aus Westen vom Storžič: Grintovec (links) und Kalški greben (rechts), dazwischen der Sattel Kokrsko sedlo. Rechts unten erkennt man die helle Rodungsinsel um den Hof Suhadolnik, dem Ausgangspunkt zum Weg durchs Tal Suhi dol.

Grintovec aus Westen

     

 

   

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