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Tour 1020 - Hoher Weißzint / Punta Bianca

Südtirol / Alto Adige Zillertaler Alpen / Alpi della Zillertal Hauptkamm

Hochtour Route Nevesstausee / Lago di Neves - Edelrauthütte / Rifugio Ponte di Ghiaccio - Obere Weißzintscharte - Gliderferner - oberster S-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1520 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
3371 1860 1520 4:35 G1 151 1200 4

Am Nevesstausee / Lago di Neves

Am Nevesstausee / Lago di Neves. Im Hintergrund stehen links Großer Möseler / Mesule und rechts Turnerkamp.

Pfeifholder Tal

Anstieg durchs Pfeifholder Tal ins Eisbruggjoch.

 

Edelrauthütte / Rifugio Ponte di Ghiaccio

Die Edelrauthütte / Rifugio Ponte di Ghiaccio am Eisbruggjoch.

 

Napfspitze

Rückblick an der Schwelle zum Weißzintkar übers Eisbruggjoch gegen die dunkle Napfspitze.

 

Weißzintferner

Am Übertritt auf den Weißzintferner. Links hinten öffnet sich die Obere Weißzintscharte.

 

Auf dem Gliderferner / Vedretta del Gran Pilastro

Hinter der Oberen Weißzintscharte, nun auf dem Gliderferner / Vedretta del Gran Pilastro, erblickt man das Gipfelziel (Mitte).

Auf dem Gliderferner / Vedretta del Gran Pilastro

 

Hoher Weißzint, Gipfel

Kurz vor dem Gipfel.

 

Am Hohen Weißzint

Am Gipfel angekommen: Südwestgrat und Gliderferner / Vedretta del Gran Pilastro.

 

Hochfeiler

Nachbar im Nordwesten, der Hochfeiler. Rechts dahinter steht die Hochfernerspitze.

Hochfeiler

 

Anfahrt aus dem Pustertal / Val Pusteria über Bruneck / Brunico nach Norden ins Tauferer Tal / Valle di Tures. Kurz hinter Mühlen in Taufers / Molini di Tures nach links ins Mühlwalder Tal bis Lappach / Lappago und weiter auf sehr schmalem Mautsträßchen, ein Abschnitt Einbahnverkehr mit Ampel, zum P am Ostufer des Nevesstausee / Lago di Neves (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P über die Staumauer zum Westufer und dort den halben See entlang nach Norden zum Abzweig des Neveser Höhenweges (0:20). Nun geht es nach Westen durchs Pfeifholder Tal bis zur Edelrauthütte / Rifugio Ponte di Ghiaccio, im Eisbruggjoch gelegen: Anfangs in Kehren im Lärchenwald die untere Talstufe hinauf bis man ins flachere Weideland gelangt. Später wechselt der teils angenehm mit Platten ausgelegte Pfad über den Bach in die ebenfalls begrünten Nordhänge, ehe man nach 1:40 die Hütte auf 2545m erreicht hat.
Hier, weiterhin markiert, nordwärts einen stumpfen, mit Blöcken übersäten Rücken empor, erst eher links haltend, weiter oben länger rechts haltend, bis man auf den weiten Absatz des Weißzintkar gelangt. Hier über gut gangbares Blockwerk nordostwärts ansteigend zum P 2953, dem Anfang eines niedrigen Felskammes rechts des Weißzintferner. Dem sanft ansteigenden Kamm entlang nach Norden bis dieser unter dem Gletscher eintaucht. Nun links auf den spaltenarmen, sanft ansteigenden Gletscher und über ihn in die nahe Obere Weißzintscharte, einem weiten Gletschersattel auf 3183m zwischen schroffen Felsgraten (1:50). Hinter dem Sattel flach nach rechts, Nordosten, an einem großen Windkolk entlang, womit man den obersten Boden des Gliderferner / Vedretta del Gran Pilastro betritt. Nah unter den rechts aufragenden Felsmauern haltend, einige Längsspalten querend, sanft ansteigend bis vor den über dem innersten Gletscherbecken aufragenden Gipfelziel weiter. Nun rechts zur mittelsteilen Flanke (Bergschrund) und über sie (Firn) geradewegs zur Anhöhe dicht vor dem Gipfel. Oben über Blockwerk zum etwas höheren Felsgipfel. Kreuz und Buch sind nach 0:45 gewonnen.
Abstieg auf dem Anstiegswege: Den Weißzintferner hat man nach 0:45 verlassen, an die Hütte kehrt man nach 1:10 zurück, ans Westufer nach 1:15 und den P erreicht man schließlich nach 0:20.

  • Landschaftlich ausnehmend schöne Hochtour Besonders empfehlenswert auf den hintersten Gipfel über dem weiten Gletschertrog des Gliderferner.
  • Der Gipfel markiert einen bedeutenden Gratverzweig im Osten des nahen Hochfeiler / Gran Pilastro, wo sich vom Alpenhauptkamm ein großer, südwestlich abstreichender Nebenast löst. Unter der schroffen Nordwand erstreckt sich der weite Schlegeisferner, im Osten überragt vom Großen Möseler / Mesule.
  • Den Gipfel kann man ab Oberer Weißzintscharte auch über den Südwestgrat erreichen. Dieser Anstieg folgt zunächst dem Südsporn, der vom Gratende herabzieht und leitet dann über die flache Gratschneide (I+).
  • Südlich der Hütte kann man noch die nicht unbedeutende, finster gefärbte Felsburg der Napfspitze / Cima Cadini (Höhe 2888m, Prominenz 343m, Dominanz 1400m, Eigenständigkeit 3) mitnehmen: Dazu geht es auf markiertem Steig über den vom Vorbau der Pfeifholder Spitze nordwestwärts abstreichenden Felssporn bis auf den Felskopf P 2714 (Tabacco-Karte 1:25.000) steil empor (Drahtseile). Dahinter etwas weniger steil über Blockwerk höher bis man schließlich dicht rechts unter die Pfeifholder Spitze gelangt ist. Rechts weiter querend ist kurz darauf eine markante Scharte auf etwa 2840m erreicht (0:50, Wegtafel). Den ersten Gratzacken umgeht man rechts im Blockwerk, den zweiten links flach querend zwischen Graspolstern, dann geht es zum höchsten Punkt mit Kreuz und Buch (0:10). Auf dem Rückweg kann man noch die Anhöhe der Pfeifholder Spitze (hin und zurück 0:10, Höhe 2862m, Prominenz 10-15m, Dominanz 280m, Eigenständigkeit 6) ersteigen.
  • Anstiegsweg (7.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Rückkehr an die Obere Weißzintscharte, eingerahmt von Südwestgrat (links) und Niederer Weißzint (rechts).

Obere Weißzintscharte

Nevesstausee und Pfeifholder Tal (rechts vorne).

Nevesstausee / Lago di Neves

    

 

   

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