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Tour 1004 - Südliche Weitkarspitze

Tirol Stubaier Alpen Sellrainer Berge

Schneeschuhtour Route Haggen - Kraspestal - Kraspesferner - oberster O-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1310 Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
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 Dominanz
(m)
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Eigenstän-
digkeit
[4]
2947 1640 1310 4:30 G2 57 400 5

Kraspestal

Im Kraspestal nahe Haggen.

 

Erste Zwing

Kurz vor der Ersten Zwing.

 

Oberhalb der Ersten Zwing

Oberhalb der Ersten Zwing.

 

Kraspesferner

Vor dem Kraspesferner, unweit vom Kraspessee. Rechts erhebt sich die Südliche Weitkarspitze.

 

Hohe Wasserfalle und Hochreichkopf

Blick vom Gipfel nach Westen übers Horlachtal (links) in die nördlichen Ötztaler Alpen. Rechts stehen Hohe Wasserfalle und Hochreichkopf.

 

Sulzkogel

Weiter nördlicher blickt man auf Sulzkogel (Mitte, darunter steht der Finstertaler Schartenkopf) und Zwölferkogel (rechts).

 

Anfahrt, aus Osten von Innsbruck, aus Westen von Oetz, über den Kühtai-Sattel ins Sellraintal nach Haggen auf 1640m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P in Haggen auf Fahrweg links des Baches ins Kraspestal hinein und dort, anfangs durch lichten Lärchenwald, bald offenes Gelände, bis in die Erste Zwing (auch Hinterzwing), die unterste Talstufe, die rechts einer Bachklamm am Fuße der Burgschrofen auf steilem Bergweg umgangen wird. Der darüber folgende flache und etwas geweitete Talabschnitt führt an einer kleinen Jagdhütte vorbei (1:05) über einen Steg in wieder leicht ansteigendes Schrofengelände, dem etwas höher ein scharf ostwärts einbiegender Taltrog folgt (häufig mit Lawinenknollen erfüllt). Darüber, in einer Rechtsbiegung, gelangt man in die Obere Zwing, einen zweiten engen Felsdurchlass (0:45). Darauf folgen am Fuße eines längeren, gegen Südwesten streichenden hohen Felskammes (Wilde Needer) länger in sanften Wellen ansteigende Wannen. Den nahen, rechts und etwas tiefer auf 2545m gelegenen Kraspessee berührt man nicht. Man hält die Südwestrichtung bis auf 2670m um dann westwärts, in beliebiger Route durch flache, sanfte Wannen bis vor die Südostflanke der Weitkarspitze zu schreiten. Nun rechts vom Gipfel die mittelsteile Flanke empor um über den obersten, felsdurchsetzen Ostgrat zum höchsten Punkt zu gelangen. Die Gipfelsteindaube ist nach (2:40) gewonnen.
Abstieg auf dem Anstiegswege: 0:55 bis an die Obere Zwing, 0:50 zum Steg, 1:00 zum P.

  • Sehr empfehlenswerte Tour durch ein außergewöhnlich abwechslungsreiches Tal Besonders empfehlenswert. Im Hochwinter dürften hier jedoch über weite Strecken mächtige Lawinen über die steilen Trogwände donnern.
  • Die Steilrinne der Oberen Zwing ist eine der eindrücklichsten Stellen der Tour und erfordert im Winterhalbjahr häufiger Steigeisen oder Eispickel. Die Orientierung oberhalb der Oberen Zwing dürfte sich bei Nebel schwierig zeigen.
  • Der knapp 400 Meter entfernte, eigenständige Zwillingsgipfel der Nördlichen Weitkarspitze (2948m) liegt im nordwärts streichenden Verbindungskamm zur Kraspesspitze.
  • Beim Anstieg oberhalb des Kraspessee unbeabsichtigt bis nahe 2780m angestiegen und dann erst westwärts eingebogen, was einen Umweg von vielleicht 0:15 bedeutete (oben ggf. abzuziehen), sich im Relief aber sehr ähnlich zeigte.
  • Vergl. auch Tour 333 zum Zwiselbacher Roßkogel und Tour 1005 auf den Schöllekogel.
  • Tour allein begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (7.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Im Südosten ragen über dem Kraspesferner die schroffen Felsberge Haidenspitze (2975m) und Rotgrubenspitze (3042m) auf. Vorne erstrecken sich die weiten Wannen entlang der Zustiegsroute.

Haidenspitze und Rotgrubenspitze

Räuhengrat (links, ausgeapert) und Haidenspitze (Mitte rechts), darunter die Obere Zwing.

Räuhengrat und Haidenspitze

  

 

   

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