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Tour 1003 - Roter Kogel, Auf Sömen

Tirol Stubaier Alpen Sellrainer Berge

Schneeschuhtour Route Alpengasthof Bergheim - Potsdamer Hütte - Schafalm - Roter Kogel über O-Grat auf und N-Grat ab - Auf Sömen über S-Grat auf und NO-Flanke ab - Schafalm - Almindalm - Alpengasthof Bergheim Gesamtaufstiegshöhe (m) 1460 Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Roter Kogel 2834 1450 1390 4:05 G1 57 700 4
Auf Sömen 2798 2735 70 0:25 G1 63 900 4

Fotschertal

Im Fotschertal bei der Seealm. Hinten der Talschluss unter der Grawawand.

 

Potsdamer Hütte

Die Potsdamer Hütte vor den Felsabbrüchen des Schafkogel.

 

Schwarzhorn

Auf etwa 2300 Metern am Fuße des Kastengrates:
Rückblick  aufs  Schwarzhorn (2812m),
Blick über die weiten Mulden der Schafalm gegen Kastengrat (ganz links), Roter Kogel (Mitte) und Auf Sömen (rechts).

Roter Kogel und Auf Sömen

 

Roter Kogel

Am Gipfel des Roten Kogel angekommen. Links darüber erhebt sich der Nachbar Auf Sömen.

 

Am Gipfel des Roten Kogel

Gipfelaussicht im Südwesten mit Lisenser Fernerkogel (links), Hoher Seeblaskogel (Mitte links) und Grubenwand (Mitte rechts).

 

Zischgelesspitze und Lampsenspitze

Weiter rechts, im Westen, stehen über dem Lüsenstal Zischgelesspitze (Mitte) und Lampsenspitze (rechts).

 

Hoher Seeblaskogel

Detailaufnahme des Hohen Seeblaskogel. Links hinten entdeckt man mit der Putzenkarschneid die Umrahmung des Bachfallenferner.

 

Anfahrt, aus Osten von Innsbruck, aus Westen von Oetz, ins Sellraintal nach Sellrain. Im Ortskern nach Süden und auf Forststräßchen geradeaus bis zum großen P unterhalb des Alpengasthof Bergheim (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P dem Fahrweg zur Potsdamer Hütte folgend durch Fichtenwald, am nahen Gasthof links vorbei, ins lange Fotschertal. Der Fahrweg zieht am Fuße der linken Berghänge durchs sanft ansteigende, allmählich offene Tal bis an die Seealm (1:10). Hier rechts über den Fotscherbach und dem markierten Bergsteig nach (oder dem weiter ausholenden Hüttenfahrweg folgend) zur Potsdamer Hütte (0:10) empor, die auf einem flachen Absatz etwas höher am östlichen Gegenhang liegt. Dahinter hält man sich geradeaus an den markierten Bergsteig zum Kastengrat, der in Kehren den Hang (Krautheiden) hinter der Hütte ansteigt. Der folgende Weg ist bis zum Gipfel mit Markierungsstangen abgesteckt: Bei etwa 2150m zieht der Steig, nun flacher, weiter nach rechts. Den links abzweigenden Pfad empor zum Kastengrat (Wegtafel) lässt man aus, dann passiert man bald ein Wegekreuz (0:30) ehe man bei 2195m (Wegtafel) auf den von rechts herauf ziehenden Pfad von der Almindalm stößt und damit den nördlichen Auslauf des Kastengrates erreicht hat. Links weiter, durch eine reizende Bachmulde höher und auf eine Altmoräne hoch, deren Kamm man bei etwa 2300m betritt (0:20). Nun dem sanften Kamm nach in die weiten Wannen der Schafalm hinein, geradewegs auf den zwischen SW und WSW über freien Schneehängen stehenden Roten Kogel zu. Am Fuße des Gipfelaufbaus angekommen links vom Gipfel haltend, ziemlich steil zum Ostgrat hinauf traversieren und darauf dem sanften Grat entlang (markierter Bergpfad) zu Kreuz und Buch am Vorgipfel (1:50). Der wenige Meter höhere Gipfel steht südlich dahinter und ist über eine kleine Einsattelung erreichbar (0:10 hin und zurück).
Weiterweg zum nördlichen Nachbarn Auf Sömen: Abstieg über den Nordgrat - ein schrofferes Felsgesims wird links umgangen - zum tiefsten Sattel auf 2735m. Nach dem Sattel weiterhin dem sanften Verbindungsgrat folgend (ggf. links ausweichend) hinauf zum zweiten Gipfelkreuz des Tages (0:25).
Der Abstieg erfolgt am besten etwas weiter nördlich rechts über den mittelsteilen, kaum gegliederten Nordosthang hinab. Am Gipfelfuß angekommen zunächst weiter ONO-wärts halten (rechts finden sich noch felsigere Abbrüche im unteren Nordostrücken) bis auf etwa 2500m. Nun einem Bächlein folgend sanft welliges Gelände hinab bis man wieder auf die Markierungsstangen der Anstiegsroute stößt. Zurück zum Altmoränenkamm bis 2300m (0:50) und hinab zum nächsten Wegverzweig. Nun links hinunter Richtung Almindalm: Zunächst ist rechts vom Bach bleibend eine Bachklamm heikel zu traversieren, ehe es eine mittelsteile Mulde hinab geht und nach einem kleinen Talboden mit kleineren Felsblöcken in Zirbenwald hinein. Hier leiten Markierungsstangen nahe des Sommerweges tiefer. Nach einem noch schattigeren Abschnitt links des Baches kehrt man nach rechts zurück, dann stößt man auf den breiten Fahrweg zur Almindalm  (Wegtafel, 1:25). Links weiter und bald in Serpentinen durch dichten Fichtenwald hinunter zum P (0:35).

  • Die freien Wannen in der herrlich weiten, bestens begehbaren Schafalm sind geradezu legendär.
  • Die hier beschriebene, vermeintlich abkürzende Abstiegsroute ist mit Schneeschuhen allerdings nicht empfehlenswert: Bis zur Almindalm quält man sich meist mit Traversierungen. Die Route tiefer im Wald könnte bei höherer Schneelage ggf. auch schlecht auszumachen sein, im oberen Teil helfen immerhin Markierungsstangen. Im dichten, schattigen Wald muss auch häufiger mit schlechten Schneeverhältnissen gerechnet werden. Wesentlich ratsamer ist die Rückkehr auf dem völlig freien Anstiegsweg über die Potsdamer Hütte, der letztlich keinen Umweg bedeutet.
  • Am Roten Kogel ist auf Lawinengefahr in der Gipfelflanke zu achten.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg Roter Kogel 9.3 Kilometer, Übergang Auf Sömen 1.2 Kilometer, Abstieg 8.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Der Lisenser Fernerkogel im Detail.

Lisenser Fernerkogel

Angekommen am nördlichen Nachbarn Auf Sömen: Blick gegen Nordosten am Fotscher Windegg (links) vorbei.

Auf Sömen
  

 

   

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